Die beste Diät für Sie

Welche ist die beste Diät für mich: Fett sparen, FdH, Zucker meiden, Sport treiben? Fazit: Das ist bei jedem individuell anders – machen Sie deshalb unseren großen Typentest!

Gesund abnehmen, aber wie? Welche Diät die beste ist, wollte ein Team von Harvard-Forschern wissen und startete eine Diät-Vergleichsstudie. 811 übergewichtige Probanden wurden in vier Gruppen eingeteilt und bekamen eine Reduktionskost, die ihren individuellen Energiebedarf um 750 Kalorien pro Tag unterschritt. Der einzige Unterschied zwischen den vier Gruppen war die Nährstoffzusammensetzung des Diätplans.

Orientiert an diversen Modediäten, unterschied sich sowohl der Anteil an Fetten als auch an Kohlenhydraten und Eiweiß auf dem Speiseplan. Nach sechs Monaten hatten die Teilnehmer jeder Gruppe im Schnitt sechs Kilo abgenommen. Fazit der Forscher: Nicht die Nährstoffzusammensetzung einer Diät ist entscheidend für Gewichtsverlust, sondern dass der Körper weniger Kalorien bekommt, als er braucht.

 

KALORIEN SPAREN MIT DER BESTEN DIÄT FÜR JEDEN TYP

Welche ist also die beste Diät für Sie? Kalorienarme Diäten machen Viele, dennoch steigt die Zahl der Dicken. Zwei Drittel der Deutschen haben schon mindestens einmal Diät gehalten. Jede dritte Frau sogar bereits mindestens fünfmal. Das Tragische: Die meisten stellen fest, dass sie hinterher wieder schnell zunehmen. Der Grund: Viele Menschen hungern oder essen, nachdem sie mithilfe eines strikten Plans abgenommen haben, bald wieder wie vorher.

Aber mit den abgehungerten Kilos hat sich auch ihr Grundumsatz gesenkt. Wird dann wieder kalorienreicher gegessen, speichert der Körper die überschüssige Energie im Fettgewebe. Eine Diät funktioniert also nur, wenn sie ein Leben lang schmeckt. Deshalb ist es so wichtig, typgerecht nach persönlichen Vorlieben zum Abnehmen ohne Jojo zu kommen! Also muss jeder für sich die beste Diät finden.

 

SPORT IST NICHT FÜR JEDEN DIE BESTE DIÄT

Natürlich spielt Bewegung eine Rolle auf dem Weg zur Traumfigur, aber nicht bei allen Menschen die Hauptrolle. „Sport ist ein toller Kalorienverbrenner, gut für den Abbau von Stress und gegen Heißhunger. Aber auch hier gilt: Finden Sie die Sportart, zu der Sie sich nicht zwingen müssen“, rät Ernährungspsychologin Ilona Bürgel. „Es ist wie mit dem Essen und Trinken: Das Lustzentrum im Gehirn unterstützt nur, was uns Freude macht. Vielleicht hassen Sie Laufen, aber haben Spaß am Tanzen oder Schwimmen. Wenn das, was ‚auf den Teller‘ kommt und einen Teil unserer Freizeit ausmachen soll, uns nicht, schmeckt‘, ist es schwer mit der lebenslangen Motivation“, so Bürgel.

 

Wie viel Bewegung braucht man am Tag?

Jeder Gang macht schlank, heißt es umgangssprachlich. Aber reichen die 150 Minuten Spazieren gehen oder die 75 Minuten Joggen pro Woche, wie es die Weltgesundheitsorganisation (WHO), empfiehlt? Nach dem Sportwissenschafter Dr. Michael Despeghel ist das viel zu wenig. Er geht eher davon aus – und beruft sich dabei auf neueste Studien aus der Sportmedizin – dass der sechsfache zeitlche Umfang notwendig ist, um einen wirksamen Schutz vor typischen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Übergewicht zu erzielen. Klar ist, dass heute viele Menschen deutlich mehr Zeit sitzend verbringen und sich weniger bewegen als noch vor Jahren – und der etwas überspitzte Slogan 'Sitzen ist das neue Rauchen' seine Berechtigung hat.

 

Woher wissen wir, wie viel Bewegung gut ist?

Ob Fitbit, Jawbone oder Tomtom, Schrittzähler gibt es diverse auf dem Markt und viele empfehlen die 10.000 Schritte am Tag. Doch woher kommt eigentlich diese Zahl, die ja im Lauftempo locker zwischen 10 und 12 Kilometer sein würden – was für Laufeinsteiger deutlich zuviel wäre. Aber die Empfehlung basiert auch nicht auf wissenschaftlichen Studien oder Untersuchungen, sondern ist die Übersetzung des ersten japanischen Schrittzählers Man-Po-Kai, der im Jahr 1964 auf den Markt kam.

Fundierte Bewegungsempfehlung der Sportwissenschaft lauten eher,

  • dass man mindestens 3 mal die Woche 30 Minuten  seinen Puls in die Höhe treibt.
  • Als Richtwert wird oft 180 minus Lebensalter angegeben (also für einen 40-jährigen ca.140 Schläge/Minute). Das ist natürlich nur ein grober Richtwert.
  • Entscheidend ist, dass man Herzkreislauf-System und Muskulatur mindestens 30 Minuten je 3 mal die Woche etwas unternimmt. Sei es Fahrrad fahren oder vielleicht sogar spazieren gehen.

 

Experten bestätigen: Das ist die beste Diät!

Auf Kohlenhydrate verzichten, nach 18 Uhr nichts mehr essen, regelmäßig wiegen oder fasten? Wer abnehmen will, kann im Dschungel der Diäten schnell den Kopf verlieren – aber nicht unbedingt die überflüssigen Pfunde. Wäre es nicht gut, wenn man schon vorher wüsste, welche die beste Diät ist?

Die Ernährungsexperten von „U.S. News“ vergleichen jedes Jahr aufs Neue bekannte Diäten und ermitteln ihren Abnehm-Favoriten. Auf Platz 1 der besten Diäten landee 2015 die DASH-Diät! Ihr Name steht für „Dietary Approaches to Stop Hypertension” und bedeutet auf Deutsch „Ernährungsansatz zur Senkung des Blutdrucks“. Wieso die DASH-Diät so empfehlenswert ist? Sie ist „einfach in der Ausführung, nährstoffreich, ungefährlich, effektiv beim Abnehmen und hilft gegen Diabetes und Herzerkrankungen“, heißt es auf Health.usnews.com.

 

DASH-Diät

Dabei wurde die DASH-Diät ursprünglich gar nicht als Abnehmprogramm entwickelt. Die Ernährungsweise sollte vor allem helfen, einen hohen Blutdruck zu senken. Das gelingt zum Beispiel mit Omega-3-Fettsäuren und mehrfach ungesättigten Fetten.

So kommen bei der DASH-Diät ausschließlich pflanzliche Öle zum Einsatz (Rapsöl, Olivenöl). Außerdem umfasst der DASH-Speiseplan viel Obst und Gemüse, Nüsse, Vollkornprodukte, fettreduzierte Milchprodukte, Fisch, mageres Huhn und eiweißreiche Lebensmittel wie Eier und Bohnen. Tabu sollten dagegen Fertigprodukte, Alkohol, Süßes und zu viel Salz sein.

Darüber freut sich dann nicht nur der Blutdruck. Wer gleichzeitig darauf achtet, täglich nicht mehr als 2.000 Kalorien zu sich zu nehmen, kann mit der DASH-Diät auch gesund abnehmen.

Der DASH-Ernährungsplan:

Sie möchten die beste Diät 2015 selbst ausprobieren? Das US-amerikanische National Heart, Lung, and Blood Institute hat einen Ernährungsplan für einen DASH-Tag zusammengestellt:

Frühstück

1/2 Tasse Haferflocken

1 Tasse fettarme Milch

1 kleines Vollkorn-Brötchen

1 EL Butter

1 halbe Banane

 

Mittagessen: Hühnerbrust -Sandwich

80 g Hühnerbrust

2 Scheiben Vollkornbrot

1 Scheibe Hartkäse

1 großes Blatt Romana-Salat

2 Scheiben Tomate

1 EL fettarme Mayonaisse

1 Tasse Melonen-Stücke

1 Tasse Apfelstücke

 

Abendessen: Spaghetti mit Spinat-Salat

1 Tasse gekochte Spaghetti

3/4 Tasse leicht gesalzene Spaghetti-Sauce ohne Fleisch

3 EL Parmesan

1 Tasse frische Spinat-Blätter

1/4 Tasse frische Karotten

1/4 Tasse frische Pilze

1 EL Essig und Öl als Dressing

1/2 Tasse Tiefkühlmais

1/2 Tasse Dosen-Pfirsiche

 

Snacks

1/3 Tassen ungesalzene Mandeln

1/4 Tasse getrocknete Aprikosen

1 Tasse fettfreier Fruchtjoghurt ohne zusätzlichen Zucker

 

Diese Methode ist nur für die Leute geeignet, die keine Lust auf Kalorienzählen haben. Natürlich ist Kalorienzählen viel genauer und effektiver. Ob es anstrengend ist, muss jeder für sich wissen aber wenn Sie schon den - Motivationsteil - gelesen haben, dann schauen Sie sich mal bitte noch einmal Ihre Ziele und Pläne an und Fragen Sie sich WARUM möchte ich abnehmen und WIE schnell will ich mein Ziel erreichen.

 

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