Leichter abnehmen: 7 Dinge, die Sie nicht essen sollten, wenn Sie abnehmen möchten

Wenn Sie dauerhaft abnehmen möchten, dann sollten Sie darauf achten, was Sie essen, trinken und/oder machen. Ihre Erfolge hängen nämlich immer davon ab, wie Sie sich verhalten.

 

1. Reine Kohlenhydrate

Wer nur Reis-Cracker, trockene Getreideflocken, Schokolade oder Brot isst, tappt in die Falle! Denn durch die Kohlenhydrate-Bombe gerät der Körper in einen regelrechten Zucker-Rausch und schickt den Zucker sofort in den Blutkreislauf. Ein hoher Blutzuckerwert führt zur Ausschüttung von Insulin, das den Blutzuckerspiegel wieder senken soll. Das Problem dabei: Der Blutzucker sinkt nicht zurück auf den Normalwert, sondern weitaus tiefer. Die Folge: fieser Heißhunger! Um schnell wieder an Energie zu kommen, greift man also oft wieder zu zuckerhaltigen Lebensmitteln, erklärt die Ärztin und Diät-Spezialistin Dr. Charlie Seltzer.

Natürlich sind Kohlenhydrate an sich kein absolutes No-Go, man sollte nur einige Kleinigkeiten beachten: Wenn Sie gerne Snacks essen, sollten Sie eine gute Mischung aus Kohlenhydraten, gesunden Fetten und Proteinen wählen. Der Körper braucht deutlich länger um Proteine vollständig zu verdauen – dadurch ist man länger gesättigt.

 

2. Tiefkühlmahlzeiten

Damit die tiefgekühlten Gerichte lange haltbar sind, reichern Lebensmittel-Konzerne diese gern mit Sodium an. Sodium ist ein natürlicher Konservierungsstoff, der Wasser im Körper speichert. Dadurch wirkt der Bauch gebläht und man erkennt keinen Diät-Fortschritt, selbst wenn man einige Kilos abgenommen haben sollte. Außerdem sind Tiefkühlmahlzeiten häufig in kleine, handliche Boxen gepresst.

Obwohl die Mahlzeit klein erscheint, soll sie dennoch sättigen. Daher verbergen sich in diesen kleinen Boxen häufig Massen an Kalorien. Das Hirn wird aber ausgetrickst und glaubt, eine kleine Mahlzeit bedeutet wenig Energie für den Körper. Daher sollten Sie auf diese unsättigenden Dickmacher wirklich verzichten.

 

3. Ballaststoffreiche Snacks

Natürlich braucht der Körper Ballaststoffe – sie regen die Verdauung an und sättigen über einen längeren Zeitraum, auch wenn Sie weniger Kalorien zu sich nehmen. Verzichten Sie aber auf Snacks, die mehr als 25 Gramm Ballaststoffe enthalten. Denn diese konzentrierte Menge führt oft zu Bauchschmerzen. Verteilen Sie die Ballaststoffe lieber über den Tag und greifen Sie zu natürlich ballaststoffreichen Produkten, wie Gemüse oder Obst.

 

4. Fettreduzierte Produkte

Wenn Sie sich fettarm ernähren, geht das Risiko ein, dass Sie mehr essen. Allein das Wissen, dass die Mahlzeit weniger Fett enthält, kann die Hemmschwelle viel zu essen senken. Da Fett ein Geschmacksträger ist, fügen Lebensmittel-Konzerne fettreduzierten Mahlzeiten häufig mehr Zucker hinzu. Wer also zu fettreduzierten Produkten greift, isst häufiger mehr und zuckerhaltiger, deswegen sollten Sie besser die Finger davon lassen.

 

5. Säfte

Schon für eine kleine Menge Orangensaft, müssen viele Orangen ausgepresst werden. Wenn Sie also auch nur ein kleines Glas Orangensaft trinken, nehmen Sie die Kalorien vieler Orangen zu sich – allerdings ohne die natürlichen Ballaststoffe der Frucht. Das ist auch der Grund, warum selbst frisch gepresster Fruchtsaft viele Kalorien enthält und den Blutzuckerspiegel hochtreibt. Kaufen Sie also wenn, nur die Früchte.

6. Künstlich süße Getränke

Limonade ohne Zucker, die aber trotzdem süß schmeckt, ist angereichert mit Süßstoffen. Genau wie bei den Tiefkühlprodukten treiben die künstlichen Süßstoffe den Blutzuckerspiegel hoch – der Heißhunger macht sich wieder breit. Greifen Sie am besten immer zu Wasser: Mineralwasser mit Kohlensäure braucht mehr Platz im Magen und sättigt somit auch.

 

7. Alkohol

Wenn Sie wirklich ernsthaft abnehmen möchtet, sollten Sie unbedingt komplett auf Alkohol verzichten. Natürlich gibt es Cocktails, die weniger Kalorien als andere haben, aber prinzipiell arbeitet Alkohol immer gegen eure Diät-Pläne, denn er enthält viele Kalorien, die weder sättigen noch Nährstoffe enthalten. Außerdem wirft man alkoholisiert schneller alle guten Vorsätze über Bord und wählt eher Pizza statt Salat oder Vollkornbrot.

Es ist tatsächlich so, dass mehr Menschen übergewichtig sind, die Alkohol trinken, als die, die nicht trinken. Deswegen sollten Sie es sich mal doppelt überlegen, wenn Sie wieder Alkohol trinken. Falls Sie bis jetzt sowieso auf Alkohol verzichtet haben - dann weiter so.

 

Weitere absolut verbotene Lebensmittel:

 

1. Frittiertes

Pommes Frites, Schnitzel oder Langos sind zwar für viele Menschen ein echter Hochgenuss, für die Figur sind solche Produkte jedoch leider Gift. Die Zubereitungsart ist einfach und schnell, aber durch das Brutzeln im heißen Fett werden die eigentlich gesunden Lebensmittel zu wahren Kalorienbomben. Verzichten Sie beim nächsten Wirtshausbesuch lieber auf das traditionelle Wiener Schnitzel und greifen Sie zum Naturschnitzel mit einer großen Schüssel Salat als Beilage.

 

2. Weißmehl

Wenn Sie eisern an der Bikini-Figur arbeiten, sollten Sie Brötchen oder Kuchen nur mehr in der Vollkornvariante genießen. Die darin enthaltenen Ballaststoffe kann der Körper besser verarbeiten und das Sättigungsgefühl hält länger an. Außerdem: Besonders in industriell hergestellten Backwaren sind häufig ungesunde Inhaltsstoffe enthalten, die eigentlich nicht im Brot sein sollten.

 

3. Weißer Reis

 Ähnlich wie bei den Backwaren, ist auch der polierte, weiße Reis ungesünder, als die Vollkorn-Version. Der geschälte Reis enthält kaum Silberhäutchen und Keimlinge und somit fehlen ihm viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Beim Parboiled-Verfahren hingegen wird dem Rohreis Luft entzogen. Die Körner kommen in warmes Wasser, wodurch die Nährstoffe aus Silberhäutchen und Keimlingen mit Hilfe von Wasserdampf ins Innere des Korns gepresst werden. Auf diese Weise behalten die Körner 80 Prozent ihrer Ballaststoffe.

 

4. Margarine -

Im Gegensatz zur altbekannten Butter ist die Margarine in der Vergangenheit wegen ihrer Transfettsäuren in Verruf geraten. Die Annahme, dass dieses Herzkrankheiten, Allergien und Krebs verursachen könnten, führte zur Kritik an der Butter-Alternative. Seit 2009 gibt es in Österreich bestimmte Grenzwerte, die bei der Produktion eingehalten werden müssen. Margarine ist in keinem Fall gesünder als Butter. Wenn Sie aber abnehmen möchten, sollten Sie prinzipiell mit beiden Sorten sparsam umgehen.

5. Weißer Zucker

Das süße Lebensmittel hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht, in großen Mengen genossen, schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Doch Zucker ist nicht gleich Zucker. Der typische Haushaltszucker ist schädlich für den Körper, während der natürliche, wie jener in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmittel, wichtig und gesund für den Organismus ist. Achten Sie deshalb auf eine zuckerreduzierte Ernährung, wenn Sie Ihre Ziel schnell erreichen möchten. Erinnern Sie sich immer an das "warum" - Sie abnehmen wollen und dann versuchen Sie sich immer selber zu motivieren. Wenn das alles nicht hilft, lesen Sie bitte den Motivationsteil durch und gehen Sie alle Schritt noch einmal durch.

 

6. Verbotene Getränke

Verzichten Sie auf alles, worin Koffein in Kombination mit Zucker enthalten ist – vergessen Sie auch nicht, dass viele Softdrinks Koffein enthalten. Koffein hat in Verbindung mit Zucker einen Insulin stimulierenden Effekt, der sich negativ auf den Stoffwechsel und die Gewichtsreduktion auswirkt. Nun könnte man meinen, dass vielleicht ein Ausweichen auf Aspartam oder andere synthetisch hergestellte Süßstoffe die Lösung des Problems wären.

Dem ist jedoch nicht so, abgesehen davon, dass künstliche Süßstoffe gesundheitlich äußerst bedenklich sind, bremsen sie den Stoffwechsel und erschweren somit ebenfalls die Fettreduktion. Trinken Sie also, wenn Sie ernsthaft Fett abbauen wollen, Ihren Kaffee oder koffeinhaltigen Tee ungesüßt oder halten Sie sich an entkoffeinierte Kaffeesorten, Tees und Softdrinks.

7. Konserven

Wiederum gilt: Alles, was in Dosen oder Gläsern ist, muss weitgehend frei von künstlichen Zusatzstoffen sein. Wenn das Etikett Inhaltsstoffe mit mehr als vier Silben enthält oder wenn die auf der Zutatenliste aufgeführten Ingredienzien Bindestriche aufweisen, ist das mit Sicherheit weder für Ihre Diät noch für Ihre Gesundheit gut. Hühnerbrühe kann sehr fett sein, von daher sollten Sie auf sie verzichten. Dasselbe gilt für viele Suppenfertiggerichte.

Das Gute ist aber, dass es viele Light- oder fettarme Produkte gibt. Nur für diese sollten Sie sich entscheiden. Industriell hergestellte Tomatensoßen oder Soßen auf Tomatenbasis enthalten unglaublich riesige Mengen an Zucker und Salz. Viel besser ist, wenn Sie diese Soßen selbst zubereiten, sodass Sie kontrollieren können, was darin ist. Essen Sie kein Obst oder Gemüse aus Dosen. Wenn es in Dosen eingemacht ist, wurde es auch erhitzt und hat demzufolge auch die meisten nützlichen Nährstoffe verloren. Auch kann raffinierter Zucker enthalten sein, deshalb sollten Sie besser bei frischem Obst und Gemüse bleiben.

 

8. Öle

Wenn Sie Speiseöl oder Fett zum Kochen verwenden müssen, nehmen Sie zum leichten Andünsten kalt gepresstes Olivenöl oder Avocado- bzw. Macadamianuss-Öl. Noch besser dank seiner Hitzebeständigkeit ist zum Braten und Kochen biologisches Kokosöl. Verwenden Sie diese Öle anstelle von herkömmlichem Sonnenblumenöl, raffiniertem Rapsöl oder Margarine und verzichten Sie grundsätzlich auf gehärtete Fette. Laut einigen Studien kann Kokosöl den Stoffwechsel anregen und unterstützt Sie somit bei der Gewichtsreduktion.

 

9. Fleisch

Nehmen Sie ausschließlich mageres Fleisch zur Proteinaufnahme. Es ist allgemein bekannt, dass man versuchen sollte, auf rotes Fleisch wie etwa Rindfleisch zu verzichten. Falls Sie Steaks lieben, dann nehmen Sie nur ein mageres Stück und machen keine Portion größer als Ihre geballte Faust. Bevorzugen Sie frischen Fisch gegenüber solchen in Dosen und stellen Sie sicher, dass er von der fettärmeren Sorte ist.

Dazu gehören Lachs, Tilapia und Kabeljau. Panieren Sie Ihren Fisch auch nicht, kochen oder grillen Sie ihn, um eventuell verbleibendes Fett loszuwerden. Weiße Hühnerbrust ist besser als dunkles Fleisch, denn das dunklere enthält mehr Fett. Das Gleiche gilt für Pute. Thunfisch ist immer eine gute Wahl – auch in der Dose. Aber er sollte in Wasser, nicht in Öl eingedost sein!

 

10. Milchprodukte

Magermilch sollte Ihre erste Wahl sein gegenüber Vollmilch. Milch ist sättigend, enthält Eiweiß und Vitamin D. Genauso ist Käse eine hervorragende Eiweißquelle. Eiweiß ist gut für die Muskeln und gleichzeitig ein Fatburner. Um Kalorien zu sparen, sollte man auch beim Käse auf magere Sorten zurückgreifen. Hervorragend eignet sich Hüttenkäse (dieser hat einen hohen Eiweißgehalt und wenig Fett).

Auch Magerquark versorgt Sie während Ihrer Diät mit Eiweiß, ist zugleich sättigend und fettarm und damit eine sehr gute Alternative zu fetthaltigem Käse. Außer Käse sind Eier hervorragende Eiweißlieferanten und unterstützen Sie bei Ihrer Ernährung und Diät. Neuere Studien haben sogar gezeigt, dass sie die Gewichtsreduktion beschleunigen können. Fettfreier Sauerrahm ist in Maßen auch erlaubt, aber versuchen Sie ihn durch Naturjoghurt zu ersetzen.

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